Nachhaltige und umweltfreundliche Verpackungen

Was macht eine Verpackung nachhaltig?

Nachhaltige Verpackungen sind Packmittel, die aus nachwachsenden und/ oder gut recycelbaren Rohstoffen hergestellt werden. Neben den eingesetzten Materialien hängt der Nachhaltigkeitsaspekt jedoch auch stark von der Höhe der CO2 Summenbilanz ab. Um den CO2 Fußabdruck einer umweltfreundlichen Verpackung möglichst gering zu halten, bedarf es eines ressourcenschonenden Handelns während des gesamten Produktionsprozesses und möglichst kurzer Lieferketten. Auch ein möglicher Zweitnutzen sowie eine sortenreine Recycelbarkeit der Verpackung haben großen Einfluss auf die Nachhaltigkeitsbewertung des jeweiligen Packmittels.

H&K Müller ist Hersteller von nachhaltigen Verpackungen aus Kunststoff

Sortenreine Kunststoffdosen mit Zweitnutzen und sehr guter Recycelbarkeit

H&K Müller hat sich als Spritzgusshersteller auf die Entwicklung, Produktion sowie Dekoration von nachhaltigen Verpackungen und Dosen aus Kunststoff spezialisiert.  Bei der Neuerrichtung des Betriebsstandortes standen die Themen "Umweltschutz" und "Ressourcenschonung" im Fokus. So wurden alle geeigneten Dachflächen auf einer Fläche von 2800 m² mit Photovoltaikmodulen mit einer Leistung von über 420 kWp ausgestattet. Hierdurch können ca. 15 % des gesamten Strombedarfs von H&K Müller gedeckt werden. Dank moderner Wärmerückgewinnung wird die gesamte Fertigungsstätte mit Produktionsabwärme beheizt. In der Spritzgussproduktion kommen darüber hinaus besonders effiziente sowie energiesparende, vollelektrische Spritzgussmaschinen zum Einsatz. Alle Produktionsanlagen werden, mittels Messstellen, kontinuierlich durch ein Energie-Monitoring System überwacht. Durch die DIN EN ISO 50001 Energiemanagement Zertifizierung gewährleistet H&K Müller eine dauerhafte und konsequente Überprüfung der energetischen Prozesse und erreicht aufgrund dieser Maßnahmen eine durchschnittliche Emissionseinsparung von 200,6 t CO2 pro Jahr.

Nachhaltigkeit von der Konzeption bis hin zur Logistik

Aus Verantwortung für die Zukunft

Die nachhaltigen Verpackungen und Kunststoffdosen von H&K Müller erfüllen höchste Anforderungen in Sachen UV-Schutz, Migration, Dichtigkeit und werden hauptsächlich für die Verpackung, Lagerung sowie den Transport von Produkten und Medien, welche eine hohe Lager- bzw. Verweildauer beim jeweiligen Endverbraucher haben, verwendet.

Bereits bei der Verpackungsentwicklung wird darauf geachtet, dass nur so viel Rohmaterial, wie für den jeweiligen Verwendungszweck der Verpackung erforderlich ist, eingesetzt wird. Durch kontinuierliche Forschung und Weiterentwicklung der Spritzgusswerkzeugtechnik können mittlerweile dünnste Wandstärken bei gleichbleibend hohen Verpackungseigenschaften realisiert werden.

Die für den Kunststoffspritzguss erforderlichen Spritzgusswerkzeuge werden vollständig bei H&K Müller in Engelskirchen hergestellt, wodurch eine hohe Lebensdauer der Werkzeuge gewährleistet werden kann.

Die Kunststoffdosen und Verpackungen von H&K Müller werden allesamt in der nach DIN EN ISO 22000 Lebensmittelsicherheit zertifizierten Produktionsstätte in Engelskirchen hergestellt. Es werden sowohl umweltfreundliche und nachhaltige Verpackungen aus biologisch basierten sowie biologisch abbaubaren Materialien als auch aus recycelten Kunststoffen hergestellt.

Auf Kundenwunsch können fast alle Dosen und Verpackungen mit einem individuellen Siebdruck dekoriert werden. Diese Variante der Verpackungsveredelung ist deutlich umweltfreundlicher als eine Etikettierung, da sich die Druckfarbe im Recyclingprozess sich leichter verarbeiten lässt als ein mehrfach beschichtetes Papier- oder Folienetikett.

Durch die zentrale Lage der Produktionsstätte von H&K Müller, die direkt an der Autobahn 4 bei Köln gelegen ist, können Kunden in ganz Deutschland mittels einer kurzen Lieferkette flexibel beliefert werden. 

Umweltfreundliche Verpackungen aus Biokunststoffen

biologisch basiert und abbaubar

Nachhaltige und umweltfreundliche Kunststoff Verpackung

Biologisch basierter Kunststoff

Umweltfreundliche Verpackungen können unter anderem aus biologisch basierten Kunststoffen hergestellt werden. Das Ausgangsmaterial zur Herstellung dieser Packmittel wird aus nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Zuckerrohr oder Holz, gewonnen. Hierbei werden die nachwachsenden Rohstoffe meist nicht mit dem Ziel der Produktion von Biokunststoff angebaut. Ein Großteil des biologisch basierten Rohmaterials wird aus Neben- oder Abfallprodukten anderer Produktionsprozesse, wie beispielsweise Tallöl aus der Zellstoffproduktion, gewonnen. Der Nachhaltigkeitsaspekt liegt bei biologisch basierten Materialien in einem geschlossenen C02 Kreislauf der Vorprodukte sowie der Verwendung von Produktionsabfällen aus der Lebensmittel-, sowie Papierproduktion. Verpackungen aus biologisch basierten Kunststoffen sind für den Einsatz in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie zugelassen sowie vollständig recycelbar, jedoch nicht biologisch abbaubar.

Biologisch abbaubarer Kunststoff

Nachhaltige Verpackungen aus biologisch abbaubarem Kunststoff werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Hanf, Gras oder aus Milchzucker hergestellt. Biologisch abbaubare Kunststoffe bieten einen geschlossenen CO2 Kreislauf und sind für den Einsatz in Primärpackmitteln der Kosmetik-, Lebensmittel-, sowie Pharmaindustrie zugelassen. Um sich zersetzen zu können, benötigen umweltfreundliche Verpackungen aus biologisch abbaubaren Rohmaterialien eine bestimmte Kombination aus Temperatur, Luftfeuchte sowie zeitlichen Parametern. Diese Bedingungen können nur in speziell hierfür ausgelegten Kompostierungsanlagen erreicht werden, jedoch nicht in der Natur.

Nachhaltige Packmittel aus recyceltem Kunststoff

Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie

Nachhaltige Verpackungen aus Biomaterial und Recyclinmaterial

Packmittel aus "Pre Consumer Rezyklaten"

Packmittel aus recycelten Pre-Consumer Rezyklaten werden aus Industrieabfällen hergestellt. Dabei handelt es sich um Abfälle, die in verarbeitenden Unternehmen während der Produktionsprozesse in Form von Anfahrware, Angüssen oder Ausschuss anfallen. Pre-Consumer-Rezyklate fallen daher in der Regel sortenrein und in großen Mengen an. Sie können ohne großen Sortier- und Reinigungsaufwand regranuliert und wieder aufbereitet werden. Aufgrund der strengen gesetzlichen Regelungen EC 10/2011 und EC 1935/2004 sind Pre-Consumer-Rezyklate noch nicht für den Einsatz in Primärverpackungen für Lebensmittel, Pharmazeutika und Kosmetika zugelassen.

Packmittel aus "Post Consumer Rezyklaten"

Packmittel aus "Post Consumer Recyclaten" werden aus Abfällen von Endverbrauchern, also der gelben Tonne oder dem gelben Sack, hergestellt. In Sortieranlagen werden die Abfälle nach den einzelnen Kunststoffarten (PP, PE, PS, PET) hin sortiert und gereinigt. Die Reinigung der Abfälle erfolgt entweder durch Waschprozesse oder durch eine thermisch-chemische Pyrolyse. Auch Primärverpackungen aus gewaschenen Post-Consumer-Rezyklaten sind für den Einsatz in der Pharma-, Lebensmittel- und einem großen Teil der Kosmetikindustrie nicht zugelassen. "Post-Consumer"-Rezyklate können auch durch thermisch-chemische Pyrolyse gewonnen werden, hierbei wird der Abfall wieder in die chemischen Ausgangsstoffe der Kunststoffsproduktion umgewandelt. Diese Rezyklate sind auch für den Einsatz in Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikverpackungen zugelassen.

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